• Lilavendel St.Gallen

Sonne & Sonnenschutz – ökologische Verträglichkeit

Bist Du auch besorgt über die Berichte, dass der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln das Oekosystem von Riffen schädigt? Wir von Lilavendel sind es. Wir haben uns eingelesen und die komplexen Daten für Euch kurz zusammengestellt:.


Was enthalten «normale» Sonnenschutzmittel?

Neben einer Fett- (natürlich) und Paraffingrundlage (synthetisch), Geruchsstoffen, Emulgatoren, sowie Konservierungsmittel und Antioxidantien – also Stoffe die das Produkt selbst gegen Verderb durch Mikroben und Sauerstoff schützen – schützen 2 unterschiedliche Wirkprinzipien vor extensiver/schädigender Sonnenstrahlung.


Konzept 1: Spezielle synthetische Stoffe – also solche die in der Natur NICHT vorkommen – als Fänger von kurzwelligem Licht UVA/UVB werden eingesetzt, die dieses umwandeln in nicht schädliches langwelliges Licht.


Konzept 2: weisse nano-Pigmente (winzige kristalline Teilchen) werden zur Reflexion des Sonnenlichtes eingesetzt.


Unser passendes Produkt – 100% mineralische Sonnencrème. Unschädlich für unser Ökosystem, ohne Duftstoffe für Allergiker geeignet.



«Was können wir tun?

Am und im Wasser leichte Kleidung tragen & auf eco-friendly Sonnenschutz umsteigen.»




Welche Stoffe schaden den Riffen und Meeresbewohnern generell?

Oxyphenon (=Benzophenone-3, abgekürzt BP-3) als ein Stoff des Konzeptes 1 steht im Fokus der schädigenden Befunde im Riff.

Die Zahl synthetischer UV-Filter steigt stetig: Als Nachfolger des inzwischen ausgemusterten Benzophenon-3 hat sich das aktuell verbreitete Octocrylen etabliert. Es gilt jedoch ebenfalls alsökologisch heikel, weil der wasserunlösliche Stoff nur schwer abbaubar ist und sich deshalb in Organismen und an Oberflächen anreichern kann. Inzwischen verwenden manche Hersteller Bemotrizinol, einen Stoff, der zumindest beim Menschen als unschädlich gilt. Über die Wirkung auf Meeresbewohner liegen allerdings bislang keine aussagekräftigen Studien vor.


Müssen denn die Hersteller vor Einführung von solchen Stoffen nicht entsprechende Sicherheits-Studien machen?

Wie immer glaubt sich der Mensch berechtigterweise an vorderster Stelle zu stehen. Dies wenn Tierstudien zur Giftigkeit gemacht werden – damit der Mensch nicht zu Schaden kommt-, aber auch ganz viel subtiler, wenn es um Befriedigung scheinbar berechtigeter Wünsche geht: Baden – sicher, an der Sonne liegen- klar! Aber Hautschädigungen? – Nein. Also muss eine Lösung her. Nur im Schatten bleiben, immer bekleidet sein – nein das ist nicht zumutbar. Also her mit Konzept eins. Oder: Die Haut weiss einfärben? Wie ein Schwein sich im Lehm wälzen? Nein- schön braun wollen wir sein. Also her mit Konzept 2.


Diese Nutzwünsche liegen schon Jahrzehnte zurück, bevor es umfassende Regelungen der Gesundheitsämter für Zulassung uind Prüfungen gab. Auch heute müssen die Prüfungen zur Zulassung weiter verschärft werden und erwiesenermassen oekoschädliche Stoffe eliminiert/verboten werden! Ja und Sonnenbaden wurde dem Menschen seit den den 60iger Jahren immer mehr zu Mode und Bedürfnis . Und.... seither ist die Menschheit um das 2.5-fache gestiegen!


Was können wir tun?

Am und im Wasser leichte Bekleidung tragen, auf «eco-friendly» Sonnenschutz umstellen. Alle Produkte mit synthetischen UV-Absorbern aus Konzept 1 meiden – denn auch Du stehts abends unter die Dusche... und spülst die Stoffe in das Klärsystem, so sie dann möglicherweise doch in Flüssen/Meer landen. Es wird gerechnet, das heute mehrere 10'000 Tonnen Sonnenschutzmittel jedes Jahr in Wassersysteme gelangen- mit zunehmender TEndenz und fehlenden Verboten kritischer Stoffe.


Warum sind Sonnencremes mit Konzept 2 – insbesondere mit beschichteten Zinkteilchen- oekofreundlicher?

Zinkoxid ist ein Mineral das es seit Jahrmilliionen auf der Erde gibt. Die Lebensformen konnten sich bereits an Zinkoxid und gelöste Zink-ionen «gewöhnen». Ja Zink-Ionen sind sogar lebensnotwenig- weil sie auch in Enzyme als Reaktivzentrum eingebaut werden. Aber die Kehrseite der Medaille ist: Zink kann nicht in beliebiger Konzentration in Wasser/Nahrung vorkommen. Jeder Organismus ist unterschiedlich sensitiv auf Zink. Trinkwasser für Menschen darf 5 mg Zn/L enthalten. Gewisse Meeresbewohner vertragen jedoch nur 10 mcg/L – also 100 mal weniger! Und die Situation ist komplex: So verhalten sich grössere Kristalle von Zinkoxid und Zinkoxid-nano-Partikel unterschiedlich- bezüglich Löslichkeit, Giftigkeit, Anlagerung an andere Partikel und Ablagerung. Also auch hier noch Abklärungsbedarf und Vorsicht im Gebrauch. Das beste ist, sich mit Kleidung vor Sonne zu schützen bzw. im Schatten bleiben.


Unser passendes Produkt – 100% mineralische Sonnencrème. Unschädlich für unser Ökosystem, ohne Duftstoffe für Allergiker geeignet.

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